BAUOFFENSIVE DER LANDESEIGENEN WOHNUNGSBAUGESELLSCHAFTEN IN REINICKENDORF

Neubauprojekt der Gewobag in Reinickendorf. Die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sollen helfen, den Mietmarkt zu entlasten (Copyright: Aurelio Schrey)

Neubauprojekt der Gewobag in Reinickendorf. Die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sollen helfen, den Mietmarkt zu entlasten. 

Credit: Aurelio Schrey

 

Schön also für die Berliner, die schon bald in eine Wohnung mit Spreeblick einziehen. Das Problem der Wohnungsknappheit, gerade für Wenig- bis Normalverdiener, bleibt allerdings bestehen. Der Berliner Senat hat deshalb gemeinsam mit den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften eine Vereinbarung geschlossen: Bis zum Jahr 2021 sollen 30.000 neue Wohnungen in Berlin entstehen. Ob dieser Plan auch wirklich aufgeht? Bislang schwierig zu sagen – erst im Jahr 2020 soll erstmals das erforderliche Jahresziel erreicht werden.

Beim Vertrieb der neuen Wohnungen haben sich die insgesamt sechs kommunalen Wohnungsbaugesellschaften verpflichtet, die Hälfte der Einheiten als Sozialwohnungen (Quadratmeterpreis 6,50 Euro) zu vermieten. Zum Vergleich: Neubauwohnungen auf dem freien Markt werden laut Investitionsbank Berlin aktuell zu durchschnittlich 13 Euro je Quadratmeter angeboten.